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Vom Labor ins Wohnzimmer

Mit Einzug der digitalen Fotografie zog auch das Zeitalter mit ein, in dem man auswählen kann, wie seine Fotos ausgedruckt werden sollen: Neben den klassischen Betrieben, bieten nun eine Vielzahl von Geschäften Möglichkeiten an, die Schnappschüsse direkt vor Ort auszudrucken. Ebenfalls kann man sich für relativ kleines Geld Drucker und Papier selber anschaffen und quasi sein heimisches Büro in ein Fotostudio verwandeln.fotolab

Hat man sich für einen Drucker entschieden, muss man das passende Papier wählen und hier beginnt die Crux: In jedem Geschäft findet man eine schier unbegrenzte Auswahl an Fotopapieren, welche die besten Resultate garantieren, die schönsten, glänzendsten Fotos aller Zeiten voraussagen. Am einfachsten tut man sich, indem man das Papier anschafft, welches vom Hersteller des jeweiligen Druckers kommt, dies ist in diesem Sinne, die Lösung, welche kein «sich Auseinandersetzen mit dem Thema» voraussetzt.

Ebenfalls ist tatsächlich etwas dran, an dem Marketingsatz, dass der Druckerhersteller seinen Drucker am Besten kennt und das Papier genau abgestimmt ist auf das jeweilige Modell, oder mindestens die Serie des Produzenten. Unabhängige Papierhersteller werben dagegen mit der universellen Einsetzbarkeit, welche eigentlich nur bedingt gegeben ist. Je nach Papier kann es nämlich vorkommen, dass die Tinte nicht trocknet, von der Oberfläche abperlt?

Behandlung wichtig

Behandlung wichtig

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Ausdrucke sorgfältige Behandlung benötigen und beispielsweise viel Zeit brauchen, um zu trocknen. Im Prinzip lässt sich sagen, dass eigene Ausdrucke genauso viel Sorgfalt benötigen, wie die Fotos des Labors.

Im Gegensatz zu normalem Papier, das für den Ausdruck von Text verwendet wird, muss Fotopapier schwerer sein. Bei normalem Papier hat man eine Schwere von 80g pro Quadratmeter, für Fotos müssen es mindestens 180g sein. Dies stellt aber öfters die Drucker vor eine Herausforderung, denn dickeres Papier ist widerspenstiger in der Mechanik des Geräts. Auch hat solch Spezialpapier eigentlich recht wenig mit Papier zu tun, ist es doch eigentlich aus verschiedenen Plastikschichten bestehend, die übereinander geklebt werden.

Fazit

Es lässt sich also sagen, dass das richtige Papier eine Frage der persönlichen Präferenz ist, aber eben auch des jeweiligen Druckers. Man sollte ausprobieren, seinen Drucker kennenlernen, sich etwas mit der Materie beschäftigen. Denn nur, wer sein Gerät kennt, weiss, welches Papier die beste Qualität liefert. Die Investition in verschiedene Bögen zum Ausprobieren wird sich also nach kurzer Zeit bereits auszahlen.